Adivasi-Koordination

Solidarität mit
Indiens
Ureinwohnern

Tätigkeitsberichte

Aktivitäten der Adivasi-Koordination

nach 2016 zweite Lesereise in mehrere europäische Länder mit der Adivasi-Lyrikerin Jacinta Kerketta, anschließend Lobbytreffen bei zwei Bundestagsabgeordneten in Berlin

Mitwirkung bei Buch-Neuerscheinung (Übersetzung aus dem Englischen): „Das Schweigen brechen. Sexualisierte Gewalt in Süd-Chhattisgarh“

neuer Dokumentarfilm – auf DVD erhältlich:  „Nicht den Staub, sondern die Blüten des Fortschritts!“ … das erwarten Adivasi von „Entwicklung“

August: neugestaltete Website www.adivasi-koordination.de geht online  — Veröffentlichung von drei Adivasi-Rundbriefen

November: Kleinprojekt für Adivasi, die wegen bürgerkriegsähnlicher Bedingungen aus Chhattisgarh nach Telengana geflohen sind

April: Veranstaltung im Rahmen des Asientages (Köln) zusammen mit der Dalit Solidarität zum Thema „Verhinderung von Gräueltaten“

August/September: Protestschreiben und Advocacy zu willkürlichen Verhaftungen von Menschenrechts-Verteidigern in Indien

September, Mitorganisator Workshop zum Thema „Nordostindien“ in Berlin

September, Advocacy beim UN-Menschenrechtsrat in Genf

Oktober, Mitorganisator Indientagung der Evangelischen Akademie Bad Boll, Thema: Klimawandel; im Anschluß Advocacy-Treffen in Berlin mit Bad Boll-Referenten aus Indien

November, Hintergrundgespräch mit der deutsch-indischen Parlamentariergruppe des Bundestages in Berlin

März, Advocacy beim UN-Menschenrechtsrat in Genf

Mai, Fachgespräch im Bundestag in Kooperation mit der Dalit-Solidarität und dem Nordostindien-Netzwerk

Mai-Juni: Mitorganisator einer Lobby-Reise des Adivasi Bineet Mundu: UNO Genf, Aachen, Hannover, Berlin

Juni: Mitvorbereitung in Kooperation mit Universität Kassel einer Tagung an der Evangelischen Akademie Hofgeismar: Traditionen indigener Völker und Relevanz für heute

September: Lobbyaktivitäten im Bundestag. Themen: eingeschränkte Spielräume für Zivilgesellschaft in Indien

September/Oktober: Mitorganisator Indientagung der Evangelischen Akademie Bad Boll. Thema: „sich wandelndes Gesicht von Indien“ (changing face of India)

November: Mitorganisator Tagung Universität Hamburg. Teilnahme unter anderem: Adivasi-Frau Jacinta Kerketta

Veröffentlichung von vier Adivasi-Rundbriefen

 

März und Juni: Advocacy beim UN-Menschenrechtsrat in Genf

Mai: Mitorganisator einer Literaturtagung zu Indien in der Evangelischen Akademie Villigst

Oktober: Mitorganisator Indientagung der Evangelischen Akademie Bad Boll. Thema „eingeschränkte Spielräume für die Zivilgesellschaft in Indien“ („shrinking space“); im Anschluß an die Tagung: Lobby-Aktivitäten mit indischen Referenten in Berlin

Oktober: Werkstattgespräch „Entwicklungsperspektiven“ (was erwarten Adivasi von „Entwicklung“?) in Berlin

Veröffentlichung von drei Adivasi-Rundbriefen

  1. sarini und Adivasi-Koordination in Deutschland (Hg.), 50 Years of Industrial De­velopment and Social Responsibility in Indo-German Co-opera­tion. Rourkela and after. sarini occasional papers no. 5, 2006, 44 S.;
  2. sarini und Adi­vasi-Koordination in Deutschland (Hg.), Adivasis of Rourkela. Looking back on 50 Years of Indo-German Economic Co-operation. Documents – In­terpretations – Inter­national Law, sarini occasional papers no. 4, 2006, 184 S. (Zugriff auf beide Publikationen über die Website der Adivasi-Koordination)
  3. Adivasi-Koordination in Deutschland (Hg.), Rourkela und die Folgen. 50 Jahre in­dustrieller Aufbau und soziale Verantwortung in der deutsch-indischen Zusammen­arbeit, 2007, 200 S., Draupadi Verlag Heidelberg
  4. Adivasi-Koordination in Deutschland (Hg.): Verraten und verkauft in Rourkela. Zeitzeugen berichten von der Enteignung durch das deutsch-indische Stahlwerk, 2011, 120 S., Draupadi Verlag Heidelberg
  5. DVD: Unrecht ohne Ende. Über das Leben der Adivasi-Bevölkerung im Schatten des Stahlwerks Rourkela, ca. 27 Min., 2012

Tätigkeitsbericht Adivasi-Koordination 2005 – 5/2006

Organisatorische Aktivitäten

Publikationen / Schriftliche Stellungnahmen

Lobbying

Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Tätigkeitsbericht 2004

Tätigkeitsbericht 2003

Tätigkeitsbericht 2002

Tätigkeitsbericht 2001

Im Jahr 2001 fanden insgesamt drei Vorstands- und Arbeitstreffen des Vereins statt.

Die Werbebroschüre aus dem Jahr 2000 wurde überarbeitet und um die Mitgliedsorganisatio­nen sowie deren Kontaktadressen ergänzt. Außerdem wurde die Einrichtung einer Website beschlossen und mehrere Treffen mit ehrenamtlich zuarbeitenden Experten durchgeführt.

Im Bereich der Publikationen vertrieb der Verein das vom Mitglied des erweiterten Vorstands, Johannes Laping, verfaßte Buch „Stimmen der Adivasis“; erschienen in den Bonner Siva Se­ries. Dieses Buch, das indische Ureinwohner selbst zu Wort kommen läßt, war unter Mitarbeit von Mitgliedern der Adivasi-Koordination erstellt worden.

Über email wurden zahlreiche Pressetexte sowie Solidaritätsaufrufe für Adivasi weiterver­breitet, die sich im wesentlichen mit Landrechten, der Einrichtung und den Folgen von Natio­nalparks sowie mit der Situation der Ureinwohner der Andamanen und Nikobaren beschäftig­ten.

Im Herbst wurde eine Kunstausstellung in Berlin gefördert, die traditionelle Wandmalereien von Adivasi in Jharkhand zeigen. Die Bilder werden von Adivasi selbst angefertigt. Die Wandmalereien und insgesamt die Kultur der Adivasi in der entsprechenden Region sind vom Kohletagebau unmittelbar bedroht.

Zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit bezogen wir einen Zeitungsartikel-Ausschnittsdienst aus Indien (Artikel über die Situation der indischen Ureinwohner). Dieser Ausschnittsdienst war auch für die Herausgabe des Adivasi-Rundbriefes von zentraler Bedeutung. Diesen Rundbrief gibt die Adivasi-Koordination zwei bis drei Mal pro Jahr heraus. Er wird seit 1997 in der aner­kannten Zeitschrift SÜDASIEN eingeheftet und auch im Eigenvertrieb verbreitet.

Frau Julia Hett schrieb für die Adivasi-Koordination einen Artikel zum Thema „Adivasi und Frauen“, der auf der Website der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen er­schien. Die GfbV ist eine Mitgliedsorganisation der Adivasi-Koordination Deutschland.

An Johannes Laping erging der Auftrag, die Möglichkeiten der Herausgabe eines Bildbandes mit dem Arbeitstitel „Portraits einer untergehenden Kultur – Bilder von indischen Ureinwoh­nern 1960-1965“ auszuloten.

Mitglieder der Adivasi-Koordination warben mit Erfolg bei der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Förderung eines Projektes zur Sicherung traditioneller Selbstverwaltungssysteme beim Volk der Santal.

Beim Evangelischen Entwicklungsdienst in Bonn (bzw. dessen Vorgängerorganisation Evan­gelische Zentrale für Entwicklungshilfe) setzte sich die Adivasi-Koordination mit Erfolg für die Förderung eines Projektes zur institutionellen Stärkung der Indian Confederation of Indigenous and Tribal Peoples (ICITP) ein.

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