Adivasi-Koordination

Solidarität mit
Indiens
Ureinwohnern

Die Adivasi-Koordination in Deutschland e.V.

Die Adivasi gehörten zu den ersten, die sich schon zu Beginn der britischen Herrschaft der kolonialen Raubwirtschaft an den für sie wichtigen Ressourcen Land und Wald widersetzten. Auch heute leisten Adivasi-Gemeinschaften Widerstand und fordern ihr Recht auf eine selbstbestimmte Zukunft. In diesem Kampf um die Anerkennung und Achtung ihrer Menschenwürde und um ihre Gleichberechtigung, aber auch um die Bewahrung und selbstbestimmte Weiterentwicklung ihrer Kulturen, ist weltweite Solidarität und Unterstützung für die Adivasi in Indien in gleicher Weise wie für die indigenen Völker in anderen Teilen der Welt gefordert.

Im Rahmen dieser Zielsetzung sucht die Adivasi-Koordination Austausch und Zusammenarbeit mit Selbstorganisationen der Adivasi/Indigenen und Unterstützern in Indien/Südasien, mit Gruppen und Institutionen in Indien/Südasien, mit nationalen und internationalen Organisationen, mit staatlichen und überstaatlichen Einrichtungen, die sich in gleicher Weise den Rechten der indigenen Völker und deren selbstbestimmter Weiterentwicklung verpflichtet fühlen, und arbeitet mit allen demokratischen Organisationen, Verbänden und Initiativen weltweit zusammen.

Abschlussfoto eines Seminars mit Adivasi in Berlin (2009)

In Abstimmung und Kooperation mit geeigneten Partnern widmet sich die Adivasi-Koordination im Rahmen ihrer Möglichkeiten folgenden konkreten Aufgaben:

1. Dokumentation und Recherchen

2. Öffentlichkeitsarbeit

3. Unterstützungsarbeit

Die Adivasi-Koordination hat sich als Verein gegründet, um die genannten Arbeitsaufgaben besser zu koordinieren, die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen oder anzuwerben und zu verwalten und um weitere MitarbeiterInnen zu gewinnen.

Von der Adivasi-Koordination teilweise finanziertes Wohnheim in Tamil Nadu

Grundstock der Arbeit der Adivasi-Koordination sind das Expertenwissen und die bestehenden Materialsammlungen

Durch die Vertiefung solcher Arbeitskontakte (gemeinsame Veranstaltungen, Publikationen, Projektberatung und -betreuung) kann vorhandenes Material und Wissen besser erschlossen und nutzbar gemacht werden.

Mit entsprechender Förderung können StipendiatInnen und PraktikantInnen im bilateralen Austausch an der inhaltlichen Arbeit der Adivasi-Koordination teilnehmen und diese mitgestalten.

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